{"id":378,"date":"2009-12-20T23:11:45","date_gmt":"2009-12-20T23:11:45","guid":{"rendered":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/2009\/12\/20\/uebersicht-ueber-die-geistigekognitive-leistungssteigerung-beim-rett-syndrom-fabio-giannatiempo\/"},"modified":"2026-06-14T11:00:42","modified_gmt":"2026-06-14T11:00:42","slug":"uebersicht-ueber-die-geistigekognitive-leistungssteigerung-beim-rett-syndrom-fabio-giannatiempo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/2009\/12\/20\/uebersicht-ueber-die-geistigekognitive-leistungssteigerung-beim-rett-syndrom-fabio-giannatiempo\/","title":{"rendered":"Die geistige\/kognitive Leistungssteigerung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/2009\/12\/20\/uebersicht-ueber-die-geistigekognitive-leistungssteigerung-beim-rett-syndrom-fabio-giannatiempo\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-377\" src=\"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/sport.jpg\" alt=\"sport\" width=\"157\" height=\"134\" style=\"float: left;\" \/><\/a>Eine Erforschung \u00fcber die kontinuierliche Aktivit\u00e4t des kognitiven Potentials und der intensiven alternativen Kommunikation (CAA) sowie den daraus resultierenden Effekt in den Bereichen der Sprache, Kommunikation und affektiven Beziehungen (Fabio, Giannatiempo)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\">Dieses Jahr (2009) hat AIR, wie schon seit Jahren, eine \u00dcberwachung der kognitiven Leistungssteigerung und der alternativen Kommunikation AUMENTATIVA (eine Kommunikationsmethode, die alle Arten der Kommunikation mit einschlie\u00dft, also verbal, durch Handzeichen, Bildern, Schriften usw.), in einigen Regionen Italiens durchgef\u00fchrt.<br \/>Die Teilnehmer dieser Veranstaltung&nbsp; sind M\u00e4dchen aus der Region, die sich 2 oder 3 mal im Jahr treffen, um kontinuierlich derartige Aktivit\u00e4ten durchzuf\u00fchren.<br \/>Auch ihre Fortschritte, Erfahrungen und erworbenen F\u00e4higkeiten zu kontrollieren und um von Mal zu Mal die gemeinsam gesetzten Ziele mit den Familien, &nbsp;Lehrern und den mitgereisten Spezialisten aktualisieren zu k\u00f6nnen.&nbsp;<br \/>Dieses Jahr wurde ein ganz besonderer Fokus auf die Familien, Lehrer und Therapeuten gelegt, welche bis jetzt an der Fortbildung teilgenommen hatten.<br \/>Ein anonymer Fragebogen wurde erstellt, mit dessen Hilfe sollte evaluiert werden seit wie vielen Jahren die M\u00e4dchen bzw. Jugendlichen an den Treffen teilnahmen und wie sich ihr Fortschritt im Laufe der Zeit entwickelt hat.<br \/>Erfragt wurden nicht nur wie oft die Fortbildungen besucht wurden, sondern auch im Speziellen wie sich die Fortschritte und gesammelten Erfahrungen in den einzelnen Teilgebieten weiterentwickelt haben. Wie etwa die sprachliche F\u00e4higkeit, die affektiv-relationalen Reaktionen und die Kommunikation.&nbsp;<br \/>Unter den Befragten war eine M\u00e4dchengruppe von 40 Personen zwischen 2 und 30 Jahren, die zielstrebig, t\u00e4glich die Aktivit\u00e4ten\/\u00dcbungen absolvierten. Alle diese M\u00e4dchen zeigten, dass sie immer im Einklang mit ihrem physischen Zustand, ihrer Entwicklung und ihrem Charakter, ein gutes Potential zu einer effektiven Lernentwicklung haben.<br \/>Ziel ist nun zu erkennen, wie viel sie annehmen\/lernen k\u00f6nnen und dabei ihre Aufmerksamkeit auch l\u00e4nger bestehen bleibt. Ebenso die F\u00e4higkeit, den Blick zu verwenden, um eigene W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse kund zu tun und dann auch eine Auswahl zu treffen.<br \/>Beginnend mit dem Kern der Resultate, den Bereich der Linguistik betrachtend, waren alle M\u00e4dchen imstande, Fotografien von ihren Familien, Objekten, Orten und Mahlzeiten zu unterscheiden; 34 M\u00e4dchen haben sogar die Phase der Lernentwicklung, welche als Voraussetzung gilt, \u00fcberwunden und erreichten die Phase des Vortragens. Dabei waren die Patientinnen sogar in der Lage, S\u00e4tze in einem Gesamtausma\u00df von 5 \u2013 10 S\u00e4tzen zu unterscheiden.<br \/>Unter dieser Gruppe waren 26 Personen an der Phase der Unterscheidung von Silben angekommen. 25 waren sogar imstande, diese Silben anzuwenden, indem sie die enthaltenen Buchstaben verwendeten, um W\u00f6rter zu bilden, manche stimmhaft und manche stimmlos.<br \/>Wenn man auf den Bereich der Kommunikation zur\u00fcckblickt, so sind mehr als die H\u00e4lfte der Personen aus der Stichprobe in der Lage, die Grundbed\u00fcrfnisse essen, trinken, WC, schlafen) tats\u00e4chlich vermitteln zu k\u00f6nnen. Ebenso wie sie f\u00e4hig sind, ihre Vorlieben diesbez\u00fcglich auszudr\u00fccken, auch was sie machen m\u00f6chten oder haben wollen.&nbsp;<br \/> Es ergab sich weiterhin, dass 32 M\u00e4dchen f\u00e4hig waren mitzuteilen, ob sie Schmerzen hatten und auch ihre K\u00f6rperteile wiedererkannten, obwohl es Schwierigkeiten bei der Lokalisation der Schmerzursache gab. Auch wenn man den Gef\u00fchls- und Bindungsbereich betrachtet, so war die H\u00e4lfte der Stichprobe f\u00e4hig, die Basis-Emotionen wie Angst, Freude, Wut und Traurigkeit zu erkennen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Entnommen aus: Vivi Rett, periodische Zeitschrift von AIR, Anno XIII,N.50, Seite 25 &#8211; 26, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Julia Jaremko-Koch)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Erforschung \u00fcber die kontinuierliche Aktivit\u00e4t des kognitiven Potentials und der intensiven alternativen Kommunikation (CAA) sowie den daraus resultierenden Effekt in den Bereichen der Sprache, Kommunikation und affektiven Beziehungen (Fabio, Giannatiempo) &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":377,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ai_generated_summary":"","_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","wpai_meta_description":"","footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-378","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-untersuchungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/378","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=378"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/378\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1170,"href":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/378\/revisions\/1170"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/377"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=378"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=378"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/xenodochial-sutherland.13-140-185-208.plesk.page\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=378"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}