Sprachausgabegeräte
Dabei handelt es sich um einen Computer mit Touchscreen (und evtl. Augensteuerung). Bei leichtem Druck auf den Bildschirm wird das entsprechende Bild (Symbol oder Foto) ausgelöst und die dazu entsprechende, aufgenommene Nachricht abgespielt. Bei Bedarf wird eine neue Seite (z.B. Spiele) geöffnet.
Außerdem können ferngesteuerte Spielzeuge oder der Fernseher mit dem Gerät angesteuert werden.


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Bedienfreundlichkeit ist sehr hoch. Innerhalb kurzer Zeit können mit Computer-Grundwissen Symbole und Aufnahmen eingespeist werden.
Auslösedruck minimal. Einstellbar sind Auslösedauer und Freigabezeit (d.h. die Zeitspanne, nach der die Tasten wieder freigegeben werden sollen).
Oberfläche ist meist in nahezu unbegrenzte Symbolfelder aufteilbar.
Fingerführ-Raster sind nicht immer für alle Aufteilungen zu beziehen und oft nur beschränkt haltbar.
Display im Freien oft etwas blass, Augensteuerung bei starker Sonneneinstrahlung nicht möglich.
Grundausstattung: Lautstärke-/ Helligkeitsregelung, PCS- Symbolsammlung, Farbauswahl für Button, Rahmen, Text, Seite und Hintergrund, sowie Rahmendicke und Schriftgröße.
Nachrichtenfenster (ausgelöste Symbole/geschriebene Wörter) werden in einer Leiste angezeigt. Vorteil: Man weiß, was der Nutzer in Abwesenheit gesagt hat.
Import von Symbolen und Fotos und viel mehr.
Anschlüsse: CF- Karte, USB- Sticks, Taster (Scanning), Mikro, Lautsprecher, Tastatur, HDMI.
Bezug und Information z.B. über REHAVISTA (Igel GmbH)
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Meine Tochter (geb. 2001) nutzt ein Sprachausgabegerät seit 2005 mit Freude. Sie kann damit lesen, spielen, Bedürfnisse äußern, sowie sich ins Gespräch einmischen. Auf die Schimpftaste sowie und du? kommen die meisten Reaktionen und das genießt sie sehr.
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Ich empfehle für Mädchen und Frauen mit Rett- Syndrom bei der Aufteilung eine ungerade Anzahl von Symbolfeldern (z.B. 3 x 5 oder 5 x 5):
Wenn man zwischen jedem Symbolfeld eines frei lässt (um die Treffsicherheit zu schulen) kann man sechs bis acht Felder belegen und von da aus jeweils zu Unterebenen kommen.
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